Mittwoch, 26. November 2008

Geschenkidee: Ein Sternentor zu Weihnachten!


Ich weiß, diese Überschrift ist reißerisch und werbetechnisch abgefuckt. Ich wollte zuerst folgendes über diesem Blogthema stehen haben: "Anleitung zum Klonen von Sternentoren". Das klingt aber zu fachlich und würde vermutlich nicht gerade von vielen Bloglesern gelesen werden.

Nun aber zum Thema:

Viele von uns wollten doch immer schon ein eigenes Sternentor oder zumindest die Möglichkeit, eines mitbenutzen zu können. Endlich ist es soweit! In diesem Blogthema erkläre ich euch, wie man sein eigenes Sternentor macht, das man dann beispielsweise seinem Verein zu Weihnachten schenken kann!

Alles, das man dazu braucht sind zwei intakte Beamstationen der vierten Baureihe (also die, mit der schall-macro-elektronischen Speicherpuffer-Materie-Antimaterie-Ladezelle). Nun leiht man sich eines der beiden auf der Erde vorkommenden Sternentore aus. Ok, Scherz beiseite, das geht natürlich nicht. Man muss sie schon unbeobachtet "entwenden", denn die werden nicht wirklich verliehen. Am Besten macht man das zu Ostern, am Nikolausabend, am 24. Dezember und am Tag des Apfels, denn da werden keine Sternentor-Reisen unternommen.

Der Klonvorgang läuft nun folgendermaßen ab: Man beamt das Sternentor von der einen Beamstation zur anderen und unterbricht den Transport exakt zu dem Zeitpunkt, an dem das Sternentor gerade noch in der ersten Beamstation und gerade noch nicht ganz in der zweiten Beamstation ist. Diesen 10.000stel Sekunden dauernden Zeitpunkt herauszufinden ist etwas schwierig, ich habe 2113 Versuche dafür gebraucht.

Die vierte Baurreihe der Beamstationen hat ein Sicherheitsprogramm. Wenn nämlich ebendiese eigentlich unwahrscheinliche Situation es Abbruches genau zu diesem Zeitpunkt passiert, ist das Sternentor an beiden Orten nur so "halb" da. Für einen zu beamenden Menschen würde das den Tod bedeuten. Das Sicherheitsprogramm wird aktiv und reproduziert an beiden Beamstationen das Sternentor vollständig - und so hat man zwei exakt gleiche Sternentore geschaffen!

Aber Vorsicht!
Es muss wirklich die vierte Baureihe sein: Bei den Baureihen eins bis drei bleibt das gebeamte Ding an beiden Orten unvollständig und fällt innerhalb von Sekunden in sich zusammen. Bei Baureihe fünf und sechs ist dieser "Bug" behoben und die Beamstationen starten das Sicherheitsprogramm nur in der Station, in der schon mehr Atome aufgebaut sind.

Nun aber viel Spaß beim Klonen von Sternentoren! Man kann das übrigens auch mit Atomkraftwerken, Regenschirmen, Schwiegermüttern und dreißig Jahre alten Glennfiddich-Flaschen machen.

2 Kommentare:

josef anton sütterlüty hat gesagt…

Hab ich gemacht, wie komm ich nun von Mäder zurück?
(Systeminfos: Beamer Baureihe 5.1.b, Interferenzkonstante 23x52x99, Entfernungsvorwahl: default, Serialnummer: 3jggr-fr445-5rydr-qwjkc-9jkwq)
Es eilt, ich will am Nikoloabend wieder in Schoppernau sein.)

derSuperuser hat gesagt…

Tja ... so ist das mit der 5. Baureihe. Mit der kenn ich mich aber nicht aus. Im Text steht extra nochmals betont, dass es ein Beamer der vierten Baureihe sein muss.
Von Mäder nach Schoppernau? Ich würd einfach zu Fuß gehen ...